Mitbringen

Bitten bringen Sie bei persönlicher Neuanmeldung oder spätestens zum 1. Termin
Ihre Versichertenkarte und Heilmittelverordnung mit.

Bitte bringen sie zu Ihren Behandlungen ein großes Handtuch oder Laken als Unterlage mit.

Da unsere Behandlungsräume nicht mit Straßenschuhen betreten werden, bringen Sie bitte
ggf. Hausschuhe oder dicke Socken mit.

Je nach Diagnose empfehlen wir das Tragen bequemer Kleidung.

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Private Krankenversicherung

Zwischen Ihnen als Patient und uns als Praxis wird eine Honorarvereinbarung über die vereinbarte/n Leistung/en geschlossen. Dabei können Sie selbst über die Dauer Ihrer Anwendungen entscheiden.
 
Bitte beachten Sie, dass nicht alle Privaten Krankenversicherer den vollen Satz für die von Ihnen
gewählte Behandlungsart & -Zeit übernehmen. Je nach Versicherung und Tarif haben sie gegebenenfalls
einen Eigenanteil zu leisten.
 
Die vereinbarte Behandlungsdauer beinhaltet gegebenenfalls Ihre Umkleidezeit und die Zeit für schriftliche Befunderhebung/Dokumentation. Um Ihre zur Verfügung stehende Behandlungszeit so effektiv wie möglich
zu nutzen, erscheinen Sie bitte pünktlich zu Ihrem Termin.
 
Wir weisen darauf hin, dass Honorare für Leistungen nach Einsicht unseres Preisaushangs und Unterzeichnung der Honorarvereinbarung als vereinbart gelten und zu begleichen sind, unabhängig davon,
ob eine Versicherung diese ganz, nicht oder teilweise erstattet.

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Behandlungsdauer Gesetzliche Krankenversicherung

Die Behandlungsdauer in unserer Praxis entspricht insgesamt den Vorgaben der von uns mit den Krankenkassen abgeschlossenen Rahmenverträge.

Regelbehandlungszeiten gemäß Rahmenvertrag VdeK.

   Sie erhalten:  Vorgabe:
 Krankengymnastik  20 Min.  15 Min.
 Massage  15 Min.  15 Min.
 Manuelle Therapie  20 Min.  15 Min.
 Wärme, Rotlicht  10 Min.  10 Min.
 Naturmoor  20-30 Min.  20 Min.
 

Die Behandlungszeit beinhaltet:
Hilfeleistungen der Therapeutin
Erstellung des individuellen Behandlungsplans
Durchführung der physiotherapeutischen Maßnahmen
Regelbehandlungszeit, ggf. die erforderliche Nachruhe
Ggf. die Mitteilung an den verordnenden Arzt
Verlaufsdokumentation

Hilfeleistungen des Therapeuten
Zur jeweiligen Maßnahme zählt die ggf. erforderliche Hilfe
beim Aus- und Ankleiden und ggf. bei der Lagerung.

Verlaufsdokumentation
Entsprechend des Vertrages wird im Interesse einer effektiven und effizienten
physiotherapeutischen Behandlung eine Verlaufsdokumentation geführt.
Sie erfolgt je Behandlungseinheit und umfasst dieim Einzelnen erbrachte Leistung,
die Reaktion des Patienten und ggf. Besonderheiten bei der Durchführung.

Rezeptgebühr

Gesetzlich Krankenversicherte müssen für Ihre Heilmittel eine Rezeptgebühr bezahlen.
Diese wird pro Heilmittelverordnung berechnet und setzt sich aus dem Sockelbetrag in Höhe
von 10,00 € und einer anteiligen Gebühr in Höhe von 10% des Rezeptwertes zusammen.

Wie auch bei Arzt- und Apothekenbesuchen üblich, ist diese Gebühr bei Ihrem ersten Behandlungstermin
zu entrichten.

(Quelle Rahmenvertrag: Zuzahlungen sind vom Zugelassenen entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen
einzuziehen und gegenüber dem Versicherten zu quittieren. Die pauschale Zuzahlung je Verordnungsblatt ist
regelmäßig bei der ersten Behandlung durch den Zugelassenen einzuziehen.)

Sollten Sie von der Rezeptgebühr befreit sein, so ist die Vorlage eines gültigen Befreiungsausweises nötig.

Patienten unter 18 Jahren sind von der Rezeptgebühr befreit, sofern sie nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen.

Verordnung außerhalb des Regelfalls
Ist auf Ihrer Verordnung eine Verordnung außerhalb des Regelfalls angekreuzt,so muss
diese durch den Arzt begründet sein.

Des weiteren bestehen viele Krankenkassen auf eine schriftliche Genehmigung der Verordnung.
Sie als Patient(in) sind dabei in der Pflicht, die Verordnung schriftlich genehmigen zu lassen.
Mündliche oder telefonische Zusagen Ihrer Krankenkasse über eine Genehmigung haben keine Gültigkeit.

Maßgeblich für die Genehmigung der Verordnung ist nicht vorrangig die Genehmigung der Krankenkasse, sondern Ihr Nachweis mit der Bitte um Genehmigung. Sollte eine Genehmigung nicht erteilt werden,
so ist Ihre Kasse verpflichtet, die angefallenen Behandlungskosten bis zur Ablehnung der Genehmigung durchgeführten Termine zu erstatten. In Ihrem eigenen Interesse sollte die Beantragung der Genehmigung
unmittelbar nach Ausstellung der Heilmittelverordnung erfolgen.

Wir empfehlen, die Genehmigung per Fax der Verordnung mit der Bitte um Genehmigung an Ihre Krankenkasse zu senden und einen positiven Sendebericht als Nachweis auszudrucken. Wir benötigen
eine Kopie des Sendeberichts und/oder der Genehmigung der Krankenkasse, um diese Unterlagen
unserer Abrechnung beizulegen.

Diesen Service bieten wir Ihnen für einen Pauschalbetrag in Höhe von 3,- € je Verordnung an.

Weitere Möglichkeiten sind,

   • die Genehmigung persönlich bei der Krankenkasse einzuholen. Dazu muss die Verordnung
     im Feld Genehmigung (Rückseite, oben rechts) mit Stempel der Dienststelle, sowie Datum
     und Unterschrift des Bearbeiters versehen werden.

   • Die Genehmigung per Postweg einzuholen. Allerdings halten wir dies für den langwierigsten
     und unsichersten Weg.

Erfahrungsgemäß sollten Sie das Original der Verordnung nicht aus der Hand geben
und unbedingt für einen Nachweis über die Bitte der Genehmigung sorgen.
Andernfalls kann die Zahlung durch die Krankenkasse verweigert werden
und wir wären gezwungen, den Betrag bei Ihnen einzufordern.

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Hausbesuche
Hausbesuche müssen ärztlich verordnet sein (Kreuz im Feld Hausbesuch der Verordnung nötig).

Nach entsprechender Terminabsprache übernehmen wir Hausbesuche montags bis donnerstags
in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr. „Wunschtermine“ sind aus organisatorischen Gründen nur
bei langfristiger Planung möglich.

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Gutscheine
Auf vorherige Bestellung erstellen wir Gutscheine Ihren Wünschen entsprechend mit Namen,
Anzahl und Art am Computer. Sie können diese noch am gleichen Tag gegen Barzahlung
oder Rechnung abholen.

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Terminvergabe
Wir sind eine reine „Einbestell-Praxis“, eine vorherige Terminabsprache ist somit zwingend erforderlich!

Dafür garantieren wir Ihnen die Einhaltung Ihrer abgesprochenen Behandlungszeiten, ohne Wartezeiten.

Sie können Ihre Termine während der Zeiten, an denen unsere Rezeption fest durch einen Mitarbeiter
besetzt ist
, persönlich absprechen.

Außerhalb dieser Zeiten können Sie unser Anmeldeformular ausfüllen und ggf. Ihre Heilmittelverordnung hinterlassen, wir melden uns zwecks Terminabsprache am selben Tag telefonisch bei Ihnen zurück.

Sollten Sie uns telefonisch persönlich nicht erreichen, so hinterlassen Sie uns eine Nachricht
auf unseren Anrufbeantworter, wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück.

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Terminabsagen

Können Sie vereinbarte Termine nicht einhalten, so sagen Sie diese bitte mindestens 12 Stunden vorher ab. Nur so können wir diese Termine über unsere Warteliste neu vergeben.

Sollten Sie uns nicht persönlich erreichen, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter. Dieser wird regelmäßig auch an Wochenenden von uns abgehört.

Für nicht fristgerecht abgesagte Termine berechnen wir Ihnen 10 € je 20 Min. Behandlungszeit.
Wiederholt sich eine zu kurzfristige Absage, berechnen wir Ihnen den kompletten uns entgangenen Satz.
Für gar nicht abgesagte Termine berechnen wir ebenso den vollen entgangenen Satz der Krankenkasssen.
Die Ausfallgebühr ist in bar vor Weiterführung der Behandlung zu entrichten.

Bei kurzfristigen Absagen wegen Krankheit bitten wir um Vorlage eines ärztlichen Attests.

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Wartezeit Therapiebeginn / Fristen

Ein Rezept von der GKV MUSS innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellung durch den Arzt begonnen werden,
es sei denn der Arzt hat auf dem Rezept einen späteren Zeitpunkt angegeben.

Frequenz-Empfehlungen auf dem Rezept sollten eingehalten werden, dürfen allerdings mit Angaben von Gründen unterschritten werden.

Einige GKVen lassen sogar eine Pause im laufenden Rezept zu, jedoch max. 17 Tage.

Nach Behandlungsbeginn hat ein Rezept eine Gültigkeit von 12 Wochen nach Ausstellungsdatum,
egal wann der erste Termin stattgefunden hat oder es Behandlungspausen gab
.

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Verordnungsprüfpflicht

Oberstes Gericht stellt umfassende Prüfpflicht für Physiotherapeuten fest (28.10.2009)

Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil
Die Kasseler Richter, unter dem Vorsitz des Präsidenten des BSG, hatten in letzter Instanz den Streit zu entscheiden. Spannend war die Frage, ob sich das Gericht auch dazu äußern würde, ob und wie weit Therapeuten eine Prüfpflicht hätten. Da es mittlerweile etliche Klageverfahren, nicht nur in Baden-Württemberg, wegen Absetzungen der Krankenkassen gibt, hatte dieses Verfahren grundsätzliche Bedeutung. Eine Entscheidung des BSG hat grundsätzliche Bedeutung für alle Therapeuten und Kassen.

Das Gericht äußerte sich tatsächlich zur Prüfpflicht, und zwar leider sehr deutlich: Die AOK darf von Therapeuten verlangen, Rezepte auf Gültigkeit zu überprüfen.

Rahmenverträge nicht maßgeblich
In der mündlichen Begründung ließ der Vorsitzende des 1. Senats keinen Zweifel: Therapeuten haben eine umfassende Kontrollpflicht. Nicht nur formell, auch inhaltlich müssen Therapeuten Rezepte auf Gültigkeit kontrollieren. Heilmittelerbringer sind verpflichtet, Rezepte vollständig auf Plausibilität zu prüfen. Diese Pflicht besteht unabhängig von rahmenvertraglichen Vereinbarungen.

Die AOK muss ungültige Rezepte nicht vergüten. Leistungserbringer sind verpflichtet, Rezepte auf erkennbare ärztliche Fehler zu überprüfen. Die Heilmittelrichtlinien (HMR) sind auch für Therapeuten verbindlich. Rezepte, die nicht HMR-konform ausgestellt seien, sind ungültig und müssen von den Krankenkassen nicht erstattet werden.

Was bedeutet das für Therapeuten?
Die Richter haben sich unmissverständlich ausgedrückt: Krankenkassen müssen Rezepte nicht erstatten, wenn sie ungültig sind. Gültig sind Rezepte, wenn sie den HMR entsprechend ausgestellt sind. Das bedeutet, dass sämtliche Angaben auf dem Rezept den HMR sowie dem Heilmittelkatalog (HMK) entsprechen müssen. Dies umfasst alles, was erkennbar falsch ist.

Die Richter haben ausdrücklich eine „inhaltliche“ Prüfpflicht hervorgehoben. Das bedeutet z.B. dass Indikationsschlüssel und Leitsymptomatik dem HMK entsprechen müssen. Die Anzahl der verordneten Behandlungen z.B. im Regelfall lassen sich ebenfalls dem HMK entnehmen und sind zu prüfen. Sollten diese Angaben nicht dem HMK entsprechen, muss eine Kasse das Rezept nicht vergüten, ein Therapeut hätte in dem Fall also umsonst gearbeitet.

Das Urteil ist rechtskräftig, eine Berufung ist nicht möglich.

(Quellenauszüge: physio.de, Frieder Bothner)

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